Pressemitteilung der AOK Bayern, 27.02.2026
Gesundheitssiegel schafft Sicherheit für Informationen im Internet
- AOK Bayern unterstützt bundesweites Qualitätssiegel
- Repräsentative forsa-Umfrage erhoben
- Große Mehrheit nutzt Internet für Gesundheitsthemen
München, 26. Februar 2026
Die große Mehrheit der Menschen in Bayern informiert sich im Internet über Gesundheitsthemen: 83 Prozent nutzen das Netz, um nach Diagnosen, Therapien oder Präventionsangeboten zu suchen. Gleichzeitig hilft die Information nicht jedem weiter. Jede dritte befragte Person gibt an, durch die Recherche eher verunsichert zu werden. Das geht aus einer repräsentativen forsa-Umfrage hervor.
Vor diesem Hintergrund hat die AOK-Gemeinschaft eine bundesweite Initiative zur Einführung eines einheitlichen Qualitätssiegels gestartet. Beim „AOK-Fachprüfungsstempel“ handelt es sich um ein bundesweites Zertifikat, das fachlich geprüfte Gesundheitsinformationen kennzeichnet und für Transparenz sowie Vertrauen sorgt. Die AOK Bayern beteiligt sich aktiv an dieser Initiative und setzt das Siegel auf ihren eigenen Kanälen ein.
Große Verunsicherung bei der Online-Suche
„Gesundheitsinformationen aus dem Internet tragen aus verschiedenen Gründen häufig zur Verunsicherung bei. So hat etwa jede dritte Person in Bayern Schwierigkeiten, seriöse Quellen zuverlässig zu identifizieren“, sagt Annette Lutz, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Bayern. 69 Prozent dieser Personen im Freistaat fällt es schwer, vertrauenswürdige Quellen zu erkennen. 70 Prozent gehen davon aus, dass Suchergebnisse durch kommerzielle Interessen beeinflusst sein könnten. Fast ebenso viele (69 Prozent) bemängeln, dass oft nicht ersichtlich sei, ob Inhalte wissenschaftlich geprüft wurden. Rund die Hälfte dieser Gruppe (48 Prozent) fühlt sich zudem fachlich nicht ausreichend kompetent, um die Informationen richtig einzuordnen.
Wer online recherchiert, greift meist auf mehrere Quellen zurück: 89 Prozent vergleichen unterschiedliche Angebote. Dennoch berichten 62 Prozent der Online-Suchenden von widersprüchlichen Aussagen. 51 Prozent zweifeln an der Korrektheit der gefundenen Informationen. Für 22 Prozent führt die Suche sogar dazu, dass sie sich anschließend weniger gut informiert fühlen als zuvor. Zudem sind 32 Prozent der Befragten bereits auf Inhalte gestoßen, die sich später als falsch herausgestellt haben.
Gesundheitskompetenz fördern - korrekte online-Informationen im Fokus
„Wir sehen, dass viele Menschen im digitalen Raum vor großen Herausforderungen stehen. In diesem Informationsdickicht möchten wir sie nicht allein lassen. Deshalb unterstützen wir das bundesweite Qualitätssiegel des AOK-Bundesverbandes und beteiligen uns aktiv an dessen Umsetzung“, so Lutz weiter. Seit Ende 2025 kennzeichnet die AOK Bayern medizinische Inhalte auf ihren Kanälen mit dem „AOK-Fachprüfungsstempel“, sofern diese zuvor von Expertinnen und Experten geprüft wurden. Das bundesweit einheitliche Siegel steht dafür, dass die betreffenden Gesundheitsinformationen fachlich kontrolliert sowie auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft wurden.
Die Einführung eines solchen Kennzeichens trifft auf breite Zustimmung: 67 Prozent der Befragten begrüßen Qualitätslabel für Gesundheitsinformationen. 80 Prozent halten ein entsprechendes Siegel für besonders vertrauenswürdig, wenn es von einer gesetzlichen Krankenkasse vergeben wird. Noch höher ist das Vertrauen, wenn ärztliche Fachgesellschaften (88 Prozent) oder Universitäten (86 Prozent) als Absender auftreten.
Die Studie beleuchtet zudem den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Recherche. 15 Prozent der Befragten geben an, Suchergebnisse zu nutzen, die mithilfe von KI erstellt wurden. Bei jungen Menschen im Alter von 18- bis 39 Jahren liegt dieser Anteil mit 30 Prozent deutlich höher als bei der Generation 60 plus (5 Prozent). Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Vertrauen in die moderne Technik: 24 Prozent der Jüngeren zwischen 18 und 39 Jahren betrachten KI als vertrauenswürdige Quelle für Gesundheitsinformationen, bei den Älteren über 60 Jahren sind es lediglich fünf Prozent.
„Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird auch im Gesundheitsbereich weiter zunehmen. Umso wichtiger ist es, KI-basierte Informationen kritisch zu prüfen und einzuordnen – und ihnen geprüfte, qualitätsgesicherte Inhalte gegenüberzustellen“, betont Lutz.
- Repräsentative forsa-Umfrage erhoben
- Große Mehrheit nutzt Internet für Gesundheitsthemen
München, 26. Februar 2026
Die große Mehrheit der Menschen in Bayern informiert sich im Internet über Gesundheitsthemen: 83 Prozent nutzen das Netz, um nach Diagnosen, Therapien oder Präventionsangeboten zu suchen. Gleichzeitig hilft die Information nicht jedem weiter. Jede dritte befragte Person gibt an, durch die Recherche eher verunsichert zu werden. Das geht aus einer repräsentativen forsa-Umfrage hervor.
Vor diesem Hintergrund hat die AOK-Gemeinschaft eine bundesweite Initiative zur Einführung eines einheitlichen Qualitätssiegels gestartet. Beim „AOK-Fachprüfungsstempel“ handelt es sich um ein bundesweites Zertifikat, das fachlich geprüfte Gesundheitsinformationen kennzeichnet und für Transparenz sowie Vertrauen sorgt. Die AOK Bayern beteiligt sich aktiv an dieser Initiative und setzt das Siegel auf ihren eigenen Kanälen ein.
Große Verunsicherung bei der Online-Suche
„Gesundheitsinformationen aus dem Internet tragen aus verschiedenen Gründen häufig zur Verunsicherung bei. So hat etwa jede dritte Person in Bayern Schwierigkeiten, seriöse Quellen zuverlässig zu identifizieren“, sagt Annette Lutz, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Bayern. 69 Prozent dieser Personen im Freistaat fällt es schwer, vertrauenswürdige Quellen zu erkennen. 70 Prozent gehen davon aus, dass Suchergebnisse durch kommerzielle Interessen beeinflusst sein könnten. Fast ebenso viele (69 Prozent) bemängeln, dass oft nicht ersichtlich sei, ob Inhalte wissenschaftlich geprüft wurden. Rund die Hälfte dieser Gruppe (48 Prozent) fühlt sich zudem fachlich nicht ausreichend kompetent, um die Informationen richtig einzuordnen.
Wer online recherchiert, greift meist auf mehrere Quellen zurück: 89 Prozent vergleichen unterschiedliche Angebote. Dennoch berichten 62 Prozent der Online-Suchenden von widersprüchlichen Aussagen. 51 Prozent zweifeln an der Korrektheit der gefundenen Informationen. Für 22 Prozent führt die Suche sogar dazu, dass sie sich anschließend weniger gut informiert fühlen als zuvor. Zudem sind 32 Prozent der Befragten bereits auf Inhalte gestoßen, die sich später als falsch herausgestellt haben.
Gesundheitskompetenz fördern - korrekte online-Informationen im Fokus
„Wir sehen, dass viele Menschen im digitalen Raum vor großen Herausforderungen stehen. In diesem Informationsdickicht möchten wir sie nicht allein lassen. Deshalb unterstützen wir das bundesweite Qualitätssiegel des AOK-Bundesverbandes und beteiligen uns aktiv an dessen Umsetzung“, so Lutz weiter. Seit Ende 2025 kennzeichnet die AOK Bayern medizinische Inhalte auf ihren Kanälen mit dem „AOK-Fachprüfungsstempel“, sofern diese zuvor von Expertinnen und Experten geprüft wurden. Das bundesweit einheitliche Siegel steht dafür, dass die betreffenden Gesundheitsinformationen fachlich kontrolliert sowie auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft wurden.
Die Einführung eines solchen Kennzeichens trifft auf breite Zustimmung: 67 Prozent der Befragten begrüßen Qualitätslabel für Gesundheitsinformationen. 80 Prozent halten ein entsprechendes Siegel für besonders vertrauenswürdig, wenn es von einer gesetzlichen Krankenkasse vergeben wird. Noch höher ist das Vertrauen, wenn ärztliche Fachgesellschaften (88 Prozent) oder Universitäten (86 Prozent) als Absender auftreten.
Die Studie beleuchtet zudem den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Recherche. 15 Prozent der Befragten geben an, Suchergebnisse zu nutzen, die mithilfe von KI erstellt wurden. Bei jungen Menschen im Alter von 18- bis 39 Jahren liegt dieser Anteil mit 30 Prozent deutlich höher als bei der Generation 60 plus (5 Prozent). Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Vertrauen in die moderne Technik: 24 Prozent der Jüngeren zwischen 18 und 39 Jahren betrachten KI als vertrauenswürdige Quelle für Gesundheitsinformationen, bei den Älteren über 60 Jahren sind es lediglich fünf Prozent.
„Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird auch im Gesundheitsbereich weiter zunehmen. Umso wichtiger ist es, KI-basierte Informationen kritisch zu prüfen und einzuordnen – und ihnen geprüfte, qualitätsgesicherte Inhalte gegenüberzustellen“, betont Lutz.
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Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen, Übersichten und Informationen erfolgen sorgfältig und objektiv. Trotz aller Sorgfalt sind einzelne Fehler oder Ungenauigkeiten aber nie auszuschließen. Wir können daher keine Gewähr übernehmen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte vor einer Entscheidung direkt an die jeweilige Krankenkasse.
