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Alle Angaben zu Leistungen und Beiträgen sind auf dem neuesten Stand vom 03.12.2020. Derzeit geben die Krankenkassen nach und nach die neuen Beitragssätze für 2021 bekannt. Eine erste Übersicht finden Sie »hier«.
 

Informationen zum neuen Coronavirus SARS‑CoV‑2

Inhalt

Telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen

Die Corona-Infektionszahlen steigen - gleichzeitig beginnt die Grippe- und Erkältungssaison. Um das Ansteckungsrisiko in den kommenden Monaten zu vermeiden wird die telefonische Krankschreibung wieder eingeführt, die sich schon zu Beginn der Pandemie temporär bewährt hat.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, dass ab dem 26. Oktober 2020 Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Die Sonderregelung gilt vorerst bis zum Jahresende.

Die niedergelassenen Ärzte müssen sich persönlich vom Zustand der Patienten durch die telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung ist telefonisch für weitere sieben Tage möglich. Volle Arztpraxen und die damit verbundenen Ansteckungsrisiken sollen so vermieden werden.

Krankschreibung auch per Videosprechstunde möglich

Eine Krankschreibung kann jetzt auch im Rahmen einer Videosprechstunde erfolgen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So muss der Patient dem Vertragsarzt oder einem Vertragsarzt derselben Berufsgemeinschaft aufgrund einer früheren Behandlung persönlich bekannt sein. Die Videokonsultation muss einen ausreichenden Eindruck vom Gesundheitszustand des Patienten ermöglichen; die Art der Erkrankung darf dies nicht ausschließen. Die Krankschreibung ist auf einen Zeitraum von 7 Kalendertagen begrenzt.

Die Verlängerung einer bereits bestehenden Krankschreibung per Videosprechstunde ist möglich, wenn der Patient bereits wegen derselben Krankheit persönlich vom Arzt untersucht wurde und eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde.

Die Entscheidung einer Krankschreibung liegt beim Arzt.

Wer wird getestet?

Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen den Test auf das neue Coronavirus SARS‑CoV‑2 – vorausgesetzt, ein Arzt oder das Gesundheitsamt eintscheiden dies.

Der Haus- oder Amtsarzt oder gegebenenfalls die Klinik entscheiden, wer getestet wird. Dabei richten sich die Ärzte nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Dabei werden vorrangig Menschen getestet, die Beschwerden der oberen Atemwege haben und/oder an einem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns leiden.
Außerdem werden Personen getestet, die Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Fall hatten und Symptome aufweisen. Personen mit Hinweisen auf eine virale Lungenentzündung in Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeinrichtung oder einem Krankenhaus werden ebenfalls getestet.

Es wird empfohlen, sich nach der Rückkehr aus dem Ausland testen zu lassen. Bei Einreise aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet, sind sie verpflichtet, sich testen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Wenn Sie sich sorgen, dass Sie sich angesteckt haben könnten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, abgerufen am 20.05.2020)

 

Impfstoff gegen Covid 19 – Übernahme der Kosten

Momentan gibt es noch keinen Impfstoff, der vor einer Infektion gegen COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) schützt. Weltweit wird aber intensiv an der Entwicklung von Impfstoffen gearbeitet. Einen Impfstoff zu finden und zu testen, ist ein sehr aufwändiges und über Jahre andauerndes Verfahren. Bereits gemachte Erfahrungen mit Impfstoffen gegen ähnliche Viren ermöglichen aber eine schnellere Entwicklung. Zur Zeit wird davon ausgegangen, dass es im Jahr 2021 einen Impfstoff gegen COVID-19 geben wird.

Fest steht bereits die Aufnahme des COVID-19 Impfstoffs in den Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung für die Aufnahme in diesen Katalog ist die Empfehlung durch die Ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts (STIKO), die aktuell die Kriterien hierzu ausarbeitet.

Ist die COVID-19 Impfung als Regelleistung in den Katalog aufgenommen, bestimmt der Gemeinsame Bundesausschuss Art und Umfang der Impfleistung und die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Die Impfung soll voraussichtlich für alle gesetzlich Versicherten kostenfrei angeboten werden.

Zuständig für die Planung und Verteilung nach Einführung eines geeigneten Impfstoffs sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundesländer.

 

Weitere Hotlines, die zum Thema Coronavirus informieren:

Weitere Informationen im Internet finden Sie hier:

Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen, Übersichten und Informationen erfolgen sorgfältig und objektiv. Trotz aller Sorgfalt sind einzelne Fehler oder Ungenauigkeiten aber nie auszuschließen. Wir können daher keine Gewähr übernehmen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte vor einer Entscheidung direkt an die jeweilige Krankenkasse.

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