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Informationen zum Coronavirus SARS‑CoV‑2

Inhalt

Telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen

Per Sonderregelung ist es möglich, dass Ärzte Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen nach telefonischer Befragung bis zu sieben Tagen krankschreiben können, ohne dass diese eine Praxis aufsuchen müssen. Ist eine Verlängerung nötig, kann diese telefonisch, ein weiteres Mal erfolgen.

Krankschreibung auch per Videosprechstunde möglich

Eine Krankschreibung per Videosprechstunde ist möglich, wenn der Patient dem Arzt aufgrund einer früheren Behandlung persönlich bekannt ist und eine Anamnese durch die Videokonsultation möglich ist. Die Krankschreibung ist auf 7 Kalendertage begrenzt. Eine Verlängerung für weitere 7 Kalendertage ist möglich, wenn der Patient wegen derselben Krankheit bereits persönlich vom Arzt untersucht wurde und eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde.

Wer wird getestet?

Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen weiterhin den PCR-Test auf das Coronavirus SARS‑CoV‑2, wenn diese von Arzt oder Gesundheitsamt angeordnet wurden. Vorrangig wird getestet, wer Beschwerden der oberen Atemwege hat und/oder an einem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns leidet. Außerdem wird getestet, wer Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Fall hatte oder Symptome aufweist.

Kostenlose Schnelltest für Alle

Alle Personen, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthaltsort in Deutschland haben, können mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest in Anspruch nehmen. Beim Arzt, Apotheker oder in Testzentren wird getestet und das Ergebnis liegt in kurzer Zeit vor. Positive Tests sind meldepflichtig. Anschließende Quarantäne und ein PCR-Test sind notwendig.

Corona Selbsttests

Seit März 2021 sind Selbsttests für Privatpersonen zugelassen. Die Tests können über das Internet, im Handel oder in Apotheken gekauft werden. Sie können zuhause gemacht werden und das Ergebnis liegt in kurzer Zeit vor. Fällt der Test positiv aus, sollte man sich an den Hausarzt oder die Nummer: 116 117 wenden, um den PCR-Test und die Quarantäne abzuklären. Wichtig ist die korrekte Anwendung des Tests. Als Gesundheitsnachweis, z.B. für Reisen ins Ausland, ist der Selbsttest nicht geeignet.

Informieren Sie sich vor Reisen ins Ausland, ob das Land Risikobeschränkungen unterliegt und ob ein Test für die Einreise nötig ist. Bei Einreise aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet, sind Sie verpflichtet, sich testen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Impfstoff gegen Covid 19 – Übernahme der Kosten

In Deutschland sind vier Impfstoffe zugelassen. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden allen Bürgern und Bürgerinnen empfohlen. Nachdem vereinzelt Fälle von Hirnvenenthrombosen bei jüngeren mit AstraZeneca und Johnson & Johnson geimpften Personen aufgetreten sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) diese Impfstoffe für über 60-Jährige einzusetzen. Laut STIKO ist eine Impfung für Impfwillige unterhalb dieser Altersgrenze aber mit beiden Impfstoffen nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung möglich.

Geimpft werden alle Personen, die in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind und alle Personen, die hier ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Impfung ist kostenlos.

Bundesgesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut haben festgelegt, welche Personengruppen zuerst geimpft werden. Detaillierte Informationen dazu finden Sie hier. Die Organisation der Impfungen regeln die einzelnen Bundesländer.

Wenn Sie sich sorgen, dass Sie sich angesteckt haben könnten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

 

Weitere Hotlines, die zum Thema Coronavirus informieren:

Weitere Informationen im Internet finden Sie hier:

Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen, Übersichten und Informationen erfolgen sorgfältig und objektiv. Trotz aller Sorgfalt sind einzelne Fehler oder Ungenauigkeiten aber nie auszuschließen. Wir können daher keine Gewähr übernehmen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte vor einer Entscheidung direkt an die jeweilige Krankenkasse.

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