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Informationen zum Coronavirus SARS‑CoV‑2

Inhalt

Telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen

Per Sonderregelung ist es möglich, dass Ärzte Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen nach telefonischer Befragung bis zu sieben Tagen krankschreiben können, ohne dass diese eine Praxis aufsuchen müssen. Ist eine Verlängerung nötig, kann diese telefonisch, ein weiteres Mal erfolgen.

Krankschreibung auch per Videosprechstunde möglich

Eine Krankschreibung per Videosprechstunde ist möglich, wenn der Patient dem Arzt aufgrund einer früheren Behandlung persönlich bekannt ist und eine Anamnese durch die Videokonsultation möglich ist. Die Krankschreibung ist auf 7 Kalendertage begrenzt. Eine Verlängerung für weitere 7 Kalendertage ist möglich, wenn der Patient wegen derselben Krankheit bereits persönlich vom Arzt untersucht wurde und eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde.

Wer wird getestet?

Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen weiterhin den PCR-Test auf das Coronavirus SARS‑CoV‑2, wenn diese von Arzt oder Gesundheitsamt angeordnet wurden.

Kostenlose Schnelltests

Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf der Website https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/corona-tests-faq-1872540 wer einen kostenlosen Corona-Test erhalten kann:

„Mittlerweile kann allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden. Daher beendet der Bund das Angebot kostenloser Bürgertests für alle mit Wirkung vom 11. Oktober 2021. Personen, für die keine Möglichkeit besteht, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich mindestens einmal wöchentlich kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen.

  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind oder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind.
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Das gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission für diesen Zeitraum bislang keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Die kostenlose Testmöglichkeit besteht auch dann, wenn wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war.
  • Personen, die sich wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus selbst in Absonderung begeben mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.
  • Bis zum 31. Dezember 2021 können sich alle, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind, kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt auch für Schwangere. Zwar besteht für diese Personen seit August/September 2021 eine generelle Impfempfehlung der ständigen Impfkommission. Um diesen Personen ausreichend Zeit zu gewähren, sich über die bestehenden Impfangebote zu informieren und einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben sie bis Ende des Jahres weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Testung.
  • Auch Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos per Schnelltest testen lassen.
  • Außerdem können Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben, sich kostenlos mittels Schnelltest testen lassen.
  • Personen, die aus medinischen Gründen nicht geimpft werden können.“

Corona Selbsttests

Seit März 2021 sind Selbsttests für Privatpersonen zugelassen. Die Tests können über das Internet, im Handel oder in Apotheken gekauft werden. Sie können zuhause gemacht werden und das Ergebnis liegt in kurzer Zeit vor. Fällt der Test positiv aus, sollte man sich an den Hausarzt oder die Nummer: 116 117 wenden, um den PCR-Test und die Quarantäne abzuklären. Wichtig ist die korrekte Anwendung des Tests. Als Gesundheitsnachweis, z.B. für Reisen ins Ausland, ist der Selbsttest nicht geeignet.

Informieren Sie sich vor Reisen ins Ausland, ob das Land Risikobeschränkungen unterliegt und ob ein Test für die Einreise nötig ist. Bei Einreise aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet, sind Sie verpflichtet, sich testen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Impfstoff gegen Covid 19 – Übernahme der Kosten

In Deutschland sind vier Impfstoffe zugelassen. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden allen Bürgern und Bürgerinnen empfohlen. Nachdem vereinzelt Fälle von Hirnvenenthrombosen bei jüngeren mit AstraZeneca und Johnson & Johnson geimpften Personen aufgetreten sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) diese Impfstoffe für über 60-Jährige einzusetzen. Laut STIKO ist eine Impfung für Impfwillige unterhalb dieser Altersgrenze aber mit beiden Impfstoffen nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung möglich. Mittlerweile gibt es in Deutschland genügend Impfstoff für alle Bürgerinnen und Bürger und die Auffrischungen. Die Impfung ist kostenlos.

Die STIKO empfiehlt auch für alle 12 – 17-jährigen Kinder und Jugendliche die Impfung mit einem der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna). Detaillierte Informationen finden Sie hier:

Geimpft werden alle Personen, die in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind und alle Personen, die hier ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Impfung ist kostenlos.

Wenn Sie sich sorgen, dass Sie sich angesteckt haben könnten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

 

Weitere Hotlines, die zum Thema Coronavirus informieren:

Weitere Informationen im Internet finden Sie hier:

Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen, Übersichten und Informationen erfolgen sorgfältig und objektiv. Trotz aller Sorgfalt sind einzelne Fehler oder Ungenauigkeiten aber nie auszuschließen. Wir können daher keine Gewähr übernehmen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte vor einer Entscheidung direkt an die jeweilige Krankenkasse.

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