Scroll to top
 

Informationen zum Coronavirus SARS‑CoV‑2

Inhalt

Telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen

Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wird die telefonische Krankschreibung verlängert.

Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen können telefonisch bis zu 7 Tagen krankgeschrieben werden. Die Sonderregelung gilt bis zum 31. März 2021.

Die niedergelassenen Ärzte müssen sich persönlich vom Zustand der Patienten durch die telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung ist telefonisch für weitere sieben Tage möglich. Volle Arztpraxen und die damit verbundenen Ansteckungsrisiken sollen so vermieden werden.

Krankschreibung auch per Videosprechstunde möglich

Eine Krankschreibung kann jetzt auch im Rahmen einer Videosprechstunde erfolgen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So muss der Patient dem Vertragsarzt oder einem Vertragsarzt derselben Berufsgemeinschaft aufgrund einer früheren Behandlung persönlich bekannt sein. Die Videokonsultation muss einen ausreichenden Eindruck vom Gesundheitszustand des Patienten ermöglichen; die Art der Erkrankung darf dies nicht ausschließen. Die Krankschreibung ist auf einen Zeitraum von 7 Kalendertagen begrenzt.

Die Verlängerung einer bereits bestehenden Krankschreibung per Videosprechstunde ist möglich, wenn der Patient bereits wegen derselben Krankheit persönlich vom Arzt untersucht wurde und eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde. Die Entscheidung einer Krankschreibung liegt beim Arzt.

Wer wird getestet?

Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen den Test auf das neue Coronavirus SARS‑CoV‑2 – vorausgesetzt, ein Arzt oder das Gesundheitsamt entscheiden dies.

Der Haus- oder Amtsarzt oder gegebenenfalls die Klinik entscheiden, wer getestet wird. Dabei richten sich die Ärzte nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Dabei werden vorrangig Menschen getestet, die Beschwerden der oberen Atemwege haben und/oder an einem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns leiden. Außerdem werden Personen getestet, die Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Fall hatten und Symptome aufweisen. Personen mit Hinweisen auf eine virale Lungenentzündung in Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeinrichtung oder einem Krankenhaus werden ebenfalls getestet.

Es wird empfohlen, sich nach der Rückkehr aus dem Ausland testen zu lassen. Bei Einreise aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet, sind sie verpflichtet, sich testen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Wenn Sie sich sorgen, dass Sie sich angesteckt haben könnten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, abgerufen am 20.05.2020)

 

Impfstoff gegen Covid 19 – Übernahme der Kosten

Die EU-Kommission hat auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) mittlerweile die Corona-Impfstoffe der Unternehmen Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca zugelassen und die Impfungen haben am 27. Dezember 2020 begonnen.

Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. In Deutschland haben alle Menschen einen Anspruch auf die Corona-Impfung, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung oder Privaten Krankenversicherung versichert sind, oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort oder Wohnsitz in Deutschland haben. Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos.

Da nicht alle Menschen sofort geimpft werden können hat das Bundesgesundheitsministerium mit dem Robert-Koch-Institut festgelegt, welche Personengruppen zuerst geimpft werden, um die gerade zur Zeit drastisch steigende Anzahl von Erkrankungen und Sterbefällen zu reduzieren. Vorrang haben hierbei die Risikogruppen.

Höchste Priorität haben Menschen ab 80 und alle, die in stationären Einrichtungen ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen und pflegen sowie alle Personen, die in den Notaufnahmen, Rettungsdiensten, Intensivstationen und Impfzentren tätig sind.

Die Organisation der Impfungen, Information und Vergabe der Impftermine übernehmen die einzelnen Bundesländer.

 

Weitere Hotlines, die zum Thema Coronavirus informieren:

Weitere Informationen im Internet finden Sie hier:

Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen, Übersichten und Informationen erfolgen sorgfältig und objektiv. Trotz aller Sorgfalt sind einzelne Fehler oder Ungenauigkeiten aber nie auszuschließen. Wir können daher keine Gewähr übernehmen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte vor einer Entscheidung direkt an die jeweilige Krankenkasse.

Direkt zur Krankenkasse

Die günstigsten Krankenkassen
für Sie in