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Kostenübernahme für Sehhilfen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus

Seit April 2017 werden bei Kurz- und Weitsichtigkeit die Kosten für Sehhilfen, die optischen Gläser, für Erwachsene ausschließlich bei mehr als sechs Dioptrien und bei Hornhautverkrümmung ausschließlich bei mehr als vier Dioptrien übernommen.
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Sehhilfe. Voraussetzung ist die Verordnung durch einen Augenarzt.

Sehhilfen gehören zu den sogenannten Hilfsmitteln. Die Versorgung mit Hilfsmitteln stellen qualifizierte Vertragspartner der Krankenkassen zur Verfügung. Ein Plus für den Versicherten ist, dass neben der gesetzlich festgelegten Zuzahlung keine weiteren Kosten auf ihn zukommen. Wählt der Versicherte aber teurere Brillengläser oder Kontaktlinsen, die medizinisch nicht zwingend notwendig sind, muss er die Mehrkosten selbst tragen. Bei der Auswahl einer Brille ist zu beachten, dass die Krankenkassen keine Kosten für Brillenfassungen übernehmen.
Eine Sehhilfe muss stets bei der Krankenkasse beantragt werden.

Einige Krankenkassen bieten finanzielle Zuschüsse zu den Brillengläsern oder zu Sportbrillen für Jugendliche an, manche übernehmen einen Teil der Kosten für optische Sonnenschutzgläser.
Der Versicherte sollte sich über den genauen Leistungsumfang und die Kostenübernahme bei der jeweiligen Krankenkasse informieren.

 

73 Kassen haben Angaben zu ihren Leistungen gemacht.

Im Folgenden listen wir Ihnen auf, welche dieser Kassen Zusatzleistungen für Kostenübernahme für Sehhilfen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus anbieten.

 

 
1) Die Angaben zu den Leistungen gelten ausschließlich nur dann als gemacht, wenn die jeweilige Krankenkasse uns diese auf unserem Fragebogen gibt und sie durch eine entsprechende Stelle der Kasse ausdrücklich als korrekt bestätigt sind. Weiterhin sind die Angaben in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu bestätigen. Ist einer dieser Punkte nicht erfüllt, wird der Hinweistext "keine Angabe" ausgegeben.