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Erweiterter Anspruch auf Künstliche Befruchtung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für 3 Behandlungsversuche jeweils 50 Prozent der anfallenden Kosten für die künstliche Befruchtung. Personen, die die Kostenübernahme der Maßnahme in Anspruch nehmen wollen, müssen miteinander eine Ehe eingegangen sein. Das Ehepaar muss ein ärztliches Beratungsgespräch führen. Die künstliche Befruchtung muss nach ärztlicher Aussage erforderlich und erfolgversprechend sein. Es dürfen nur Ei- und Samenzellen des Ehepaars verwendet werden. Die Versicherten müssen das 25. Lebensjahr erreicht haben, Frauen dürfen das 40. und Männer das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Mit der Durchführung der künstlichen Befruchtung dürfen nur die Ärzte und Einrichtungen beauftragt werden, denen eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde ausgestellt wurde. Der Arzt erstellt einen Behandlungsplan, der drei in Folge geplante Zyklen beinhaltet. Dieser muss der Krankenkasse zur Genehmigung vorgelegt werden.

Einige der gesetzlichen Krankenkassen übernehmen auch einen höheren Anteil oder die vollständigen Kosten für die drei Behandlungsversuche. Andere bieten auch finanzielle Zuschüsse bei weiteren Behandlungsversuchen an. Auch die Altersgrenze wird von manchen Krankenkassen flexibel gehandhabt, so ist diese auch dann möglich, wenn die Frau, die die künstliche Befruchtung wünscht, älter als 40 Jahre alt ist. Auch die erweiterten Leistungen müssen vor Inanspruchnahme zusätzlich zum Behandlungsplan bei der Krankenkasse beantragt werden.

(Stand: Oktober 2017)

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Befruchtung

 

77 Kassen haben Angaben zu ihren Leistungen gemacht.

Im Folgenden listen wir Ihnen auf, welche dieser Kassen Zusatzleistungen für Erweiterter Anspruch auf Künstliche Befruchtung anbieten.

 

 
1) Die Angaben zu den Leistungen gelten ausschließlich nur dann als gemacht, wenn die jeweilige Krankenkasse uns diese auf unserem Fragebogen gibt und sie durch eine entsprechende Stelle der Kasse ausdrücklich als korrekt bestätigt sind. Weiterhin sind die Angaben in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu bestätigen. Ist einer dieser Punkte nicht erfüllt, wird der Hinweistext "keine Angabe" ausgegeben.