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Erweiterter Anspruch auf Künstliche Befruchtung

Die Leistungen der Krankenkassen umfassen auch medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft, wenn diese Maßnahmen nach ärztlicher Feststellung erforderlich sind und nach ärztlicher Feststellung Aussicht besteht, dass durch die Maßnahmen eine Schwangerschaft herbeigeführt wird. Personen, die die Kostenübernahme der Maßnahme in Anspruch nehmen wollen, müssen miteinander verheiratet sein. Es dürfen nur Ei- und Samenzellen des Ehepaars verwendet werden. Die Versicherten müssen das 25. Lebensjahr erreicht haben, Frauen dürfen das 40. und Männer das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Vor Durchführung der Maßnahmen müssen sich die Ehegatten von einem Arzt, der die Behandlung nicht selbst durchführt, in einem Beratungsgespräch informieren lassen. Danach stellt der Arzt eine Überweisung an einen Arzt oder eine Einrichtungen aus, denen eine Genehmigung der zuständigen Landesbehörde ausgestellt wurde. Nur diese dürfen mit der Durchführung der künstlichen Befruchtung beauftragt werden. Diese erstellen dann einen Behandlungsplan, der die entsprechenden Maßnahmen/Versuche zur künstlichen Befruchtung beinhaltet. Vor Beginn der Behandlung muss dieser der Krankenkasse zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Krankenkasse übernimmt 50% der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten für die durchgeführten Maßnahmen.

Einige der gesetzlichen Krankenkassen übernehmen auch einen höheren Anteil oder die vollständigen Kosten der Behandlung/Versuche. Auch die Altersgrenze wird von manchen Krankenkassen flexibel gehandhabt. Auch die erweiterten Leistungen müssen vor Inanspruchnahme zusätzlich zum Behandlungsplan bei der Krankenkasse beantragt werden.

 

77 Kassen haben Angaben zu ihren Leistungen gemacht.

Im Folgenden listen wir Ihnen auf, welche dieser Kassen Zusatzleistungen für Erweiterter Anspruch auf Künstliche Befruchtung anbieten.

 

 
1) Die Angaben zu den Leistungen gelten ausschließlich nur dann als gemacht, wenn die jeweilige Krankenkasse uns diese auf unserem Fragebogen gibt und sie durch eine entsprechende Stelle der Kasse ausdrücklich als korrekt bestätigt sind. Weiterhin sind die Angaben in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu bestätigen. Ist einer dieser Punkte nicht erfüllt, wird der Hinweistext "keine Angabe" ausgegeben.