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Zusätzliche häusliche Krankenpflege

Gesetzlich Versicherte können neben der ärztlichen Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen auch häusliche Krankenpflege beanspruchen.
Dies ist z.B. möglich: Wegen schwerer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, nach einer ambulanten Operation oder Krankenhausbehandlung, wenn eine stationäre Krankenhausbehandlung geboten ist, diese aber nicht durchführbar ist, wenn sie durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt werden kann und/oder wenn die häusliche Krankenpflege das Ziel der ärztlichen Behandlung sichern soll.

Der Anspruch besteht nur, wenn eine im Haushalt lebende Person den Kranken nicht ausreichend pflegen und versorgen kann. Ausgeschlossen von dieser Leistung sind Pflegebedürftige (mit Pflegegrad 2-5), deren Pflegeleistung durch die Pflegeversicherung erbracht wird.

Verordnet wird die häusliche Krankenpflege vom behandelnden Arzt. Meist übernehmen ambulante Pflegedienste die sogenannte Behandlungspflege. (Der Patient erhält medizinische Hilfeleistungen in Form von Spritzen, Infusionen, Wundversorgung, etc.) Der Anspruch besteht bis zu 4 Wochen je Krankheitsfall. Im Ausnahmefall, nach Prüfung durch den Medizinischen Dienst, kann die gesetzliche Krankenkasse die häusliche Krankenpflege verlängern.

Die gesetzlichen Krankenkassen können zusätzlich zur Behandlungspflege auch die Grundpflege (Hilfe bei der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme) und die hauswirtschaftliche Versorgung (Besorgungen erledigen, Essen zubereiten, Wohnung reinigen) erbringen.
So bieten einige Krankenkassen die Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung als Zusatzleistung für bis zu 28 Tagen pro Monat an. Dauer und Anzahl der Pflegeeinsätze sowie die Kostenübernahme für die pflegebedingten Aufwendungen werden, je nach Krankenkasse, unterschiedlich erstattet bzw. bezuschusst.
Weitere Angebote beinhalten z.B. neben der Behandlungspflege auch eine Grundpflege und eine hauswirtschaftliche Versorgung auch bei leichter Erkrankung.

Über die notwendigen Voraussetzungen und den genauen Umfang der Leistungen für eine häusliche Krankenpflege sollte sich der Versicherte vorab informieren. Die häusliche Krankenpflege muss vor Inanspruchnahme der Krankenkasse zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden.

 

73 Kassen haben Angaben zu ihren Leistungen gemacht.

Im Folgenden listen wir Ihnen auf, welche dieser Kassen Zusatzleistungen für Zusätzliche häusliche Krankenpflege anbieten.

 

 
1) Die Angaben zu den Leistungen gelten ausschließlich nur dann als gemacht, wenn die jeweilige Krankenkasse uns diese auf unserem Fragebogen gibt und sie durch eine entsprechende Stelle der Kasse ausdrücklich als korrekt bestätigt sind. Weiterhin sind die Angaben in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu bestätigen. Ist einer dieser Punkte nicht erfüllt, wird der Hinweistext "keine Angabe" ausgegeben.