Abnehmen per Operation als Kassenleistung

05.08.2016

Chirurgische Eingriffe bei Fettleibigkeit branchenweit verfünffacht

Mit einem „Massen”-Phänomen befasst sich der diesjährige Krankenhaus Report der Barmer GEK Krankenkasse. Leitthema ist die Adipositas genannte Fettleibigkeit, mit welcher Diagnose sich allein im Jahr 2014 (neuere Behandlungsübersichten liegen noch nicht vor) gut sieben Millionen Menschen in Deutschland eine Arztpraxis aufsuchten. „Der Anstieg um 14 Prozent dieser Volkskrankheit in nur zehn Jahren zeigt, dass die Änderung im Essverhalten nicht folgenlos geblieben ist”, urteilt Thomas Adolph vom führenden Vergleichsportal www.gesetzlichekrankenkassen.de. Man habe wohl noch nicht die amerikanischen Verhältnisse erreicht, doch Burger- und Cola-Kultur sei besonders unter jungen Menschen hipp und entsprechende Fastfoodlokale allenthalben zu finden.

Immer mehr Deutsche haben gesundheitsgefährdendes Übergewicht

Wie der Barmer GEK Report Krankenhaus 2016 aufzeigt, sind immer mehr Deutsche krankhaft übergewichtig. Besorgniserregend sei dieser Zustand auch in finanzieller Hinsicht, denn immer mehr Menschen mit schwerem Übergewicht greifen zu operativer Hilfe. Wie der Report ausweist hat sich die Zahl der bariatrischen Operationen, wie Eingriffe zur Gewichtsreduktion genannt werden, bei der Barmer GEK versechsfacht. Auch die anderen Krankenkassen hatten im Schnitt fünfmal so viele bariatrische Fälle zu verzeichnen. Man betrachte die mittlerweile insgesamt 9225 chirurgischen Interventionen mit Sorge sagte Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, bei der Vorstellung der Studie.
Selbst die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt in ihrem Gesundheitsreport, dass die übergewichtigen Deutschen in den vergangenen Jahren rapide zugenommen haben. „Mittlerweile sind bereits 25,4 Prozent der Bundesbürger über 15 Jahren als fettleibig zu bezeichnen”, klärt Thomas Adolph auf. „Damit gehört Deutschland leider zu den Top-10-Ländern mit den dicksten Bürgern.”

Den Experten der NCD Risk Factor Collaboration zufolge solle der Wert bis 2025 sogar auf 28,9 Prozent liegen. Adolph: „Als adipös gelten erst Menschen, deren Body-Mass-Index (BMI) über 30 liegt. Normalgewichtige erreichen laut WHO nur einen BMI von 18,5 bis 25.”

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Thomas_klein
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